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Zu Beginn werden Verhaltensregeln vereinbart, auf die während der Mediation immer wieder zurückgegriffen werden kann. Nachdem die Parteien ihre jeweiligen Standpunkte erläutern konnten, hilft ihnen der Mediator, ihre Interessen und Bedürfnisse zu formulieren und festzuhalten. Danach erarbeiten die Parteien gemeinsam die Optionen, die zu einer gemeinsamen Lösung führen könnten. Die Ergebnisse einer Einigung werden schliesslich auf ihre Beständigkeit überprüft und in einer Vereinbarung festgehalten.
Die eigenverantwortliche Beteiligung an der Lösungsfindung erhöht die Akzeptanz und Kompromissbereitschaft. Eine Mediation ist zudem in den meisten Fällen sowohl wirtschaftlich, emotional als auch energetisch schonender als ein streitiges (Gerichts-) Verfahren.
Der Mediator bleibt während des ganzen Verfahrens neutral und erteilt keine Ratschläge. Von einem juristisch geschulten Mediator können die Parteien ausschliesslich allgemeine verfahrensrechtliche Erläuterungen erwarten, beispielsweise über den Ablauf eines Scheidungsverfahrens. Die einzelnen Parteien klären allfällige Unsicherheiten über die eigenen Rechte und Ansprüche mit aussenstehenden Rechtsbeiständen sofern dadurch die Vertraulichkeit der Mediation gewahrt bleibt.
Mediationen eignen sich für eine Vielzahl von Projekten oder Konflikten in Wirtschaft und Verwaltung und im privaten Bereich. Diese Methode und die lösungsfokussierte Haltung des Mediators ist immer dann empfehlenswert und nützlich, wenn die Parteien ein Interesse an der eigenen Mitwirkung und an einer konstruktiven Fortsetzung einer bestehenden freiwilligen oder notwendigen Beziehung untereinander haben.
Bei komplexeren Sachverhalten empfiehlt es sich, eine Co-Mediation durchzuführen, bei der zwei Mediatoren oder eine Mediatorin und ein Mediator anwesend sind. Die Kanzlei bietet Mediationen auf Deutsch, Französisch oder Englisch an. Bei Bedarf an anderen Sprachen können Dolmetscher beigezogen werden. |
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